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Eichendorff gelingt es mit der Darstellung seiner Taugenichtsfigur,
deren märchenhaft wirkendes Wanderleben er auf dem Hintergrund
einer biedermeierlichen Welt gestaltet, den Leser in eine
innere Welt zu versetzen, die sich einer direkten Beschreibung
entzieht, weil sie sich außerhalb des Erinner- und Vorstellbaren
befindet.
Ich beginne meine Ausführungen über die primäre
Lebensorganisation mit der Interpretation des "Taugenichts", weil dieser Text in ganz spezieller Weise Zugang
zur frühen Erfahrungswelt vermittelt - zu jener Welt,
in der es noch keine sekundären psychischen Strukturen
gibt. Es ist ein spontaner Zugang zu einer frühen, unreflektierten
Form der Existenz, die das Lebensgefühl des Taugenichts
weitgehend prägt und ihn deshalb als "Gotteskind" erscheinen
läßt, und es sind die Mitteilungen aus diesem verschütteten
Bereich der Selbsterfahrung, die in den Lesern über Generationen
hinweg eine offensichtlich euphorisierende Wirkung ausgelöst
haben.
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